Die religiöse Landschaft wandelt sich – und mit ihr die Räume der Gemeinschaft. Während religiöse Ausdrucksformen vielfältiger werden, öffnen sich Kirchen für neue Nutzungen.
Die Ausstellung zeigt experimentelle Entwurfsprojekte von Studierenden des Bachelor Intermediate aus dem Herbstsemester 2025 zur möglichen Umnutzung von vier Luzerner Kirchen – St. Maria, St. Paulus, St. Michael und St. Anton – zu Wohnraum. Dabei geht es nicht nur um die Anpassung der baulichen Substanz an neue Funktionen, sondern auch um die Reflexion der historischen und kulturellen Bedeutung dieser Gebäude. Ziel war es, diese Fragen offen zu diskutieren und räumliche Antworten zu entwickeln, die den bestehenden Kontext respektieren und zugleich neue Perspektiven eröffnen.
Die Podiumsdiskussion knüpft an die Arbeiten des Frühlingssemesters Kirche und Quartier an und öffnet sie für das öffentliche Gespräch. Vertreter:innen aus Kirche, Stadtplanung, Quartier und Hochschule diskutieren gemeinsam, welche Rolle kirchliche Gebäude und Institutionen heute in der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Kirche – über ihre religiöse Funktion hinaus – weiterhin als sozialer, kultureller und räumlicher Anker wirken kann.
Die Ausstellung ist vom 26.03.-31.03.2026 täglich von 8:30-18:00 Uhr geöffnet.
Ort
Langensandstrasse 3
6005 Luzern