Anhand des aktuellen Campusprojekts beleuchten wir den Wert von Material aus unterschiedlichen Perspektiven.
Virginia Overton (*1971 in Nashville/USA) ist bekannt für ihre grossformatigen Skulpturen aus vorgefundenem Baumaterial, das sie in neue, raumbezogene Strukturen überführt. So verwendet sie etwa freigelegte Stahlträger und Holzbalken aus Gebäuden oder zerlegt ausgediente Fahrzeuge und Reklameschriftzüge. Dabei arbeitet sie bevorzugt vor Ort, stets im Bezug zum konkreten Ausstellungsraum, wodurch die Arbeiten von einem prozesshaften, improvisierenden Umgang geprägt sind und neue räumliche Perspektiven öffnen. Sie legt zudem grossen Wert auf Nachhaltigkeit: Viele ihrer Skulpturen sind reversibel, das Material wird nach den Ausstellungen wiederverwendet und nicht zwischen Kontinenten hin und her transportiert.
Wir stellen uns die Frage, wie sie dabei vorgeht. Wie wählt sie ihre Materialien aus?
Wie definiert sie den Wert von Materialien und wie kann bestehendem Material einen neuen Wert zugeschrieben werden?
Das Material z'Mittag wird im Frühlingssemester 2026 von AST (Assistierende Total) kuratiert.
Ort
Trakt IV, F-Nische
Technikumstrasse 21
6048 Horw